Veröffentlichungen des Jahres 2006


Hier das Stichwort klicken und dadurch gleich zum Text hinspringen: Wochenendfahrt Den Osse, Bantersee, Antauchen Lingen, Infoveranstaltung, Hemmoor, Sicherheitstraining


16.07.2006, Autor: dst

TV Taucher fuhren nach Holland

Bereits zum 4. Mal fuhren 27 Tauchsportler zu einem gemeinsamen Tauchwochenende nach Den Osse in Holland. Dabei hat die Zahl der Teilnehmer seit 2002 aufgrund des tollen Reiseziels und der - für Anfänger wie auch Fortgeschrittenen - idealen Tauchbedingungen stetig zugenommen.

In Zeeland, wie dieses Küstengebiet fast an der belgischen Grenze heißt, wird durch Wehre der Zufluß des Nordseewasser geregelt und so ist man unabhängig von den Gezeiten und kann nach Belieben Tauchen gehen.

In den drei dadurch entstandenen Wassersportgewässern Ooster-/Westerschelde und Grevlinger Meer gibt es, an über 200 ausgewiesenen Tauchplätzen, allehand zu sehen. Zahlreiche Meeresfische, Muscheln und Krebse finden hier ideale Bedingungen.

Besonders imposant sind sicher die Hummer, die man hier immer wieder unter Wasser sichtet. Damit es sich auch richtig lohnte und das gute Wetter ausgiebig zu Tauchen genutzt werden konnte, waren die TVler bereits Freitags morgens um 5 Uhr Richtung Holland gestartet. Nachdem auf dem Campingplatz in Den Osse Quartier bezogen war, wurden dann an 3 Tagen, abhängig von Windrichtung und Strömung, die Tauchplätze ausgewählt und viele Tauchgänge durchgeführt. Das auch einige Tauchausbilder mitgefahren waren, nutzten einige Tauchanfänger für ihre Ausbildung oder für die ersten Gewöhnungstauchgänge.

Zwischendurch konnten die zwischen den Tauchgängen vorgeschriebenen Ruhezeiten für ein Sonnenbad genutzt werden. Abends bei einem gemütlichen Dekobier, wurde das am Tag erlebte nochmal besprochen und bei Fackelschein machte die eine oder andere Tauchergeschichte die Runde. Einige Tauchschüler die in den letzten Wochen ihre Tauchprüfung bestanden hatten, mußten bei einer Tauchertaufe beweisen, dass sie auch wirklich "richtige Taucher" sind.


06.05.2006, Autor: dst

In die Geschichte getaucht

Am vorletzten Wochenende war für 14 Tauchsportler des TV Werne, der Bantersee in Wilhelmshaven, Ziel eines gemeinsamen Tauchwochenendes.

Dieses Gewässer ist in vielerlei Hinsicht etwas besonderes, diente der See doch im 2. Weltkrieg, als Hafenbecken für die deutsche U-Boot Flotte. Die Namen zahlreicher Unterwasserziele, wie Docksenkgrube, Tirpitz Gebirge und Bunker etc., erinnern noch heute an diese Zeit. Gegen Ende des Krieges wurde das Hafenbecken bombardiert und große Teile der Anlage zerstört und so begegnet man heute noch Unterwasser versunkenen Relikten.

Später wurde die Verbindung zur Nordsee zugeschüttet und so findet man hier heute, einen Brackwassersee, der aufgrund des geringeren Salzgehaltes, gleichermaßen für Meeres- wie auch Süßwasserbewohner ein geeigneter Lebensraum ist. Bei Tauchgängen begegnet man Aalen, Barschen, Krabben und Garnelen. In den letzten Jahren hat sich am See ein Wassersportgebiet gebildet, in dem man auch Segeln, Kanufahren oder einfach nur baden kann.

Der Unterwasserclub Manta hat direkt am Ufer, mit eigenem Bootsanleger und Einstieg für Taucher, ein Vereinsheim gebaut. Auf zwei Etagen können dort auch bis zu 20 Personen übernachten. In jüngerer Zeit wurden hier weitere Unterwasserobjekte, wie z.B. alle Boote, Autos usw. zum Betauchen versenkt. Ideale Bedingungen also, will man viel, aber auch ganz gemütlich tauchen gehen. Leider spielte das Wetter am vorletzten Wochenende nicht immer - so wie gewollt mit - und so fiel der Sonntagmorgen leider ins Wasser. Trotzdem nutzten die TV Taucher den Freitag und Samstag für zahlreiche ausgedehnte Tauchgänge, die das ganze zu einem gelungenem Wochenende machten und am Ende stand fest, im nächsten Jahr sind wir sicher wieder zu Gast am Bantersee ...    Bilder gibt's hier


25.04.2006, Autor: dst

Antauchen 2006 in Lingen oder den Winter aus dem Anzug gespült ...

Mit dem Antauchen beginnt für viele Tauchsportler die neue "heimische" Tauchsaison. Zwar wird in den Wintermonaten auch getaucht, doch sind dann meist nur diejenigen, die auch über einen entsprechenden wintertauglichen Kälteschutz (Trockentauchanzug) verfügen, im Wasser zu finden.
Gerade für Anfänger also, die erste Gelegenheit im "neuen" Jahr den Kopf - in unseren Breiten - unter Wasser zu stecken. Seit vielen Jahren begeht die TV-Tauchsport Abteilung dieses Ereignis im Speicherbecken in Geeste bei Lingen. Diese Tauchdestination die nur gut eineinhalb Stunden Fahrzeit entfernt liegt, eignet sich besonders gut für ein solches Ereignis, da dort bei Wassertiefen bis 12 m und etwas höherer Temperaturen, als derzeit in unseren Stauseen, bessere Verhältnisse herrschen. So trafen sich am vergangen Samstag morgen cirka 50 Taucher und deren Familien am Solebad in Werne, um gemeinsam nach Geeste zu fahren.
Aufgrund der bisher noch wesentlich kälteren Witterung, war in diesem Jahr das Wasser mit 6 Grad besonders kalt. Trotzdem wurden zahlreiche – wenn auch meist kurze – Tauchgänge gemacht und die Zeit dazwischen für das gesellige Zusammensein genutzt. Dabei konnten einige Taucher über interessante Tauchfahrten der letzten Monate berichten und es wurden Pläne für die nun kommende Tauchsaison geschmiedet. Im Jugendhaus Geeste, welches sich auf dem Gelände des Speichbeckens befindet, wurde – wie in den letzten Jahren - das Nachlager aufgeschlagen und hier konnte, nach den Tauchgängen – gemütlich bei leckerem Essen und einem kühlen Bier – weiter geklönt werden. Zwar war aufgrund der Osterferien und einiger krankheitsbedingter Absagen nicht so viele Teilnehmer wie im letzten Jahr dabei, trotzdem waren sich alle einig, es war wieder ein tolles Wochenende.  Bilder zum Abtauchen findet man hier

Foto: Gruppe in Lingen vor dem Jugendhaus Geeste. Weitere Fotos aus Lingen findet man hier


26.03.2006, Autor: dst

TV-Tauchsportler informiert über Ausbildungsangebot

Am Montagabend informierte die Tauchsportabteilung des TV Werne über ihr Ausbildungsprogramm 2006 und den Tauchsport im Allgemeinen.

Siebzehn Interessierte waren der Einladung gefolgt und hörten von TV-Ausbildungsleiter Jan Arenz und dem dahinter stehenden 5-köpfigen Ausbilderteam, welche Möglichkeiten die Abteilung in der Tauchausbildung bietet. Da hauptsächlich Tauchneulinge anwesend waren, stand natürlich die Anfängerausbildung im Vordergrund. Gelehrt wird beim TV Werne nach den Richtlinien des Verbandes Deutscher Tauchsportler (VDST), der Mitglied des internationalen Verbandes CMAS ist. Jan Arenz erklärte das es die Stufen Grundtauchschein, DTSA Basic , VDST-DTSA-Taucher *, -Taucher** und -Taucher*** gibt. Bei der Ausbildung VDST-DTSA-Taucher* zum Beispiel (DTSA steht dabei für Deutsches Tauchsport Abzeichen), nach dessen Erwerb man als Taucher mit anderen erfahrenen Tauchern mittauchen kann, steht neben den theoretischen Themen Tauchphysik/ Medizin und Tauchausrüstung, die praktische Ausbildung im Wasser im Vordergrund. In den weiterführenden Stufen sind, neben der eigentlichen, dann intensiveren Ausbildung, eine festgelegte Anzahl von Pflichttauchgängen und Sonderbrevets, wie z.B. Gruppenführung, Orientierung, Tauchsicherheit etc., Vorraussetzung. Aber auch über die Aktivitäten (Training, Reisen und Veranstaltungen)und weiteren Möglichkeiten in der Tauchsportabteilung wurde informiert und die Anwesenden konnten ihre noch offenen Fragen stellen. Damit man es vielleicht schaffen kann, noch in diesem Sommer, schon mit der ersten Ausbildung fertig zu sein, beginnt diese Anfang April.
Wer Interesse am Tauchsport hat und sich über die Tauchsportabteilung des TV Werne informieren möchte, kann dies auf den Internetseiten der Abteilung www.tauchenimtvwerne.de tun oder aber mal an einem Trainingsabend (sonntags in der Zeit von 19-20 Uhr am Solebad Werne) vorbeischauen.


16.03.2006, Autor: dst

Tauchen im Kreidesee Hemmoor

Er gehört zu den bekanntesten Tauchplätzen in Deutschland - der Kreidesee Hemmoor; - und das nicht ohne Grund, denn schließlich finden hier Taucher – und das fast ganzjährig – beste Sicht in einer interessanten Unterwasserlandschaft.

Als man 1987 das an einigen Stellen bis zu 60 m tiefe Loch mit Wasser füllte, blieben die Industrieanlagen eines Kreideabbauunternehmens teilweise erhalten und dienen seit dem als interessanter Tauchspot in Norddeutschland. Über 6 Einstiege kann man hier verschiedene Tauchgänge durchführen. Die teilweise auch noch erhaltenen Unterwasserwälder bieten eine bizarre Unterwasserwelt. Hier finden man Lachs, Forellen und Seesaiblinge die, in der zum See gehörenden Fischzucht, durch die Maschen gegangen sind und die aufgrund ihrer imposanten Größe von bis zu 70 cm Länge, bei einer Unterwasserbegegnung Taucherherzen höher schlagen lassen. Um den verschiedenen Tauchgängen klare Ziele zu geben, wurden vom Betreiber Auto-/Schiffswracks und ein Wohnwagen - gezielt - im See versenkt. Aber auch gefürchtet ist Hemmoor, denn das Wasser ist das ganze Jahr sehr kalt und so kann man hier eigentlich nur mit gutem (im Winter nur mit Trockentauchanzug) Kälteschutz tauchen.

Seit ein paar Jahren hat sich hier dann auch eine interessante Freizeit-/Urlaubsanlage mit Gastronomie, Hütten und Campingmöglichkeiten angesiedelt, die unter Tauchern sehr beliebt ist, denn man kann so direkt von seiner Unterkunft im den See gehen.

Zwölf Tauchsportler der Abteilung des TV Werne fuhren nun für ein Wochenende zum Kreidesee. Bei 4 Grad kaltem Wasser und guter Sicht wurden zahlreiche Tauchgänge durchgeführt und die verschiedenen Tauchplätze erkundet.


15.02.2006, Autor: dst

Sicherheitstraining bei den TV Tauchern

Während wahrscheinlich die meisten zur Sportschau oder Olympia Berichterstattung gemütlich vor dem Fernsehen saßen, trafen sich 15 TV-Aktive der Tauchsportabteiung im Werner Solebad, um zusammen ein Sicherheitstraining durchzuführen.

Ähnlich wie bei Sicherheitstraining für Autofahrer- bei dem man z.B. das richtige Bremsen auf Eis und Schnee trainiert, wurden nicht ganz alltägliche Situationen und Schwierigkeiten unter Wasser trainiert. Zwar sind diese Ausnahmesituationen auch Bestandteil der Tauchausbildung, doch liegt diese oft schon eine ganze Weile zurück und leider werden diese auch viel zu selten trainiert.
So wurde zunächst ausführlich besprochen, was man tut, wenn man z.B. unter Wasser die Tauchmaske verliert, das Masken-/Flossenband reißt oder aber man das - zur richtigen Tarierung nötige - Tauchblei verliert.

Danach wurden die einzelnen Übungen praktisch im Wasser durchgeführt und es kam dann auch zu der einen oder anderen nicht erwarteten Situation, als man z.B. beim Tauchmaskentausch, zum einen mit einer fremden Tauchmaske zurechtkommen mußte und diese dann auch noch stark korrigierende optische Gläser enthielt. Der prompte Kommentar eines Teilnehmers: " …da ist man ja plötzlich fast blind, ich fühlt sich wie im Rausch…"

Die neuen Erfahrungen werden sicher helfen, zukünftig noch besser auf die - gottsei Dank nicht oft vorkommenden - Situationen reagieren zu können und so waren sich nach Beendigung der Übungen alle Beteiligten einig, bei einem lohnenswerten und gelungenen Abend dabei gewesen zu sein.

Bilder zum Sicherheitstraining findet man hier