Veröffentlichungen des Jahres 2004
Hier das Stichwort klicken und dadurch gleich zum Text hinspringen: Abtauchen Rursee, Vereinsreise La Palma, Den Osse, Apnoe, Antauchen Lingen, Bronze Ausbildung
29.09.2004
Am Samstagmorgen in aller frühe brachen die 32 TV Taucher zum traditionellen Saison-Abtauchen in Richtung Eifel auf. Der Weg führte zuerst in Richtung Eschweiler zum Blausteinsee. Dort wurde nach einer kurzen Lage- und Tauchgangsbesprechung der erste Tauchgang des Tages begangen. Unter Wasser wurden zum einen versunkene Zeltteile sowie aber auch das Wrack eines alten LKW-Zuges betaucht. Leider ließ der erhoffte Fischbestand ein wenig zuwünschen übrig, was aber auch daran liegt, dass das Tauchgewässer noch sehr jung ist.
Während die aktiven Taucher noch im Wasser weilten kümmerten sich schon die passiv Mitreisenden um das leibliche Wohl. Der Grill wurde angefacht sowie leckere Salate und Kuchen bereitgestellt.
Trotz des zuvor angesagten schlechten Wetters kam zwischenzeitlich die Sonne zum Vorschein, was die Stimmung natürlich auch gleich noch mehr anhob.
Gegen 16 Uhr trat die Gruppe dann den Weg zum schön gelegenen Gästehaus DON BOSCO in der Eifel an. Zielort war Steckenborn mit Blick auf die Rurtalsperre. Dort erwarte die Taucher ein warmes Abendessen und die heiß ersehnte Dusche. Zum gemütlichen Einklang des Abends wurden per Bilder-Show schon die Fotos der letzten Vereinsreise gezeigt.
Am Sonntagmorgen, nach einem ausgiebigen Frühstück, brachen die Taucher gegen 10 Uhr zu einem anderen Tauchplatz auf. Es hieß auf zum Dorf "Schmidt" am Rursee zum Tauchplatz Nummer 2 (Bank 2). Dort angekommen, mussten sich die Taucher, zuerst beim diensthabenden Tauchlehrer am Verbandsgewässer anmelden. Anschließend wurden dann per Kleinbus die Ausrüstungen zum Tauchplatz gebracht. Allerdings, die 2 km bis zum Einstieg, mussten alle zu Fuß zurückgelegen. Doch bei dem langsam aufklärenden Wetter war das kein Problem. Da die Talsperre zurzeit recht wenig Wasser führt, war der Einstig ziemlich schwierig. Mit der schweren Ausrüstung auf dem Rücken, war eine kleine Kletterpartie zum Wasser angesagt. Dort gut angekommen, erwartete die Taucher eine sehr schroffe, steinige Ufervegetation und Unterwasserlandschaft, was aber meist auf gute Sicht hoffen lässt. An einer in die Tiefe gezogene Landzunge konnte man sich sehr gut orientieren und auf der anderen Seite dieser an einer tollen Steilwand schwerelos entlang dümpeln. Trotz der schon fallenden Wassertemperaturen hielten es einige doch noch bis zu 50 min unter Wasser aus. Zum Abschluss kann man wieder sagen, alles in allem, eine gelungene Sache. Weitere Bilder

Vereinsfahrt La Palma
Um 5.05 Uhr war die Air Berlin Maschine 737 mit der Flugnummer 4996 Richtung Süden gestartet. Dafür hatten wir uns gegen 0.45 Uhr vom erbarmungslos schellenden Wecker wecken lassen, um pünktlich zum Bus Richtung Flughafen Münster/Osnabrück fahren zu können.
Jetzt 4 ½ Flugstunden weiter, lag die kleine kanarische Insel La Palma schräg unter uns. Laut UNESCO zählt sie zu den drei schönsten Inseln der Welt. Doch was wir sehen können ist, ein großes in Wolken liegendes Gebilde. Eine breite längliche Basis steigt von allen Seiten zur Mitte hin auf und oben ragen einige hundert Meter Bergspitze des 2426 m hohen Roque de los Muchachos durch die Wolkendecke.
Für seine vielen über 2000 m hohen Berge, die zu Bergtouren einladen, ist La Palma berühmt. Die Landung ist ein Abenteuer; -während man auf der rechten Seite direkt das Meer hat, wird die linke Seite durch die steil ansteigenden Hänge der Höhenzüge begrenzt. Der Platz dazwischen ist gerade so breit, dass eine Start-/Landebahn Platz hat. Als wir aussteigen, fällt unser Blick auf die mit schwarzen Wolken verhangenen Berge; - hoffentlich wird das Wetter bald besser? - Doch die Befürchtungen werden von zwei „vorgereisten“ Vereinskameraden zerstreut. Sie erklären uns, dass das jeden Tag so ist. Die Wolken, welche vom Meer kommen, können an den Berghängen nicht so aufsteigen und bleiben dort hängen, bis die Sonne stark genug ist, sie aufzulösen. 35 Minuten später sind wir schon auf unseren Zimmern; - ein Vorteil, wenn die Abfertigung, bei nur wenig jeden Tag ankommenden Maschinen, gerade mal 5 Minuten dauert und der Flughafen 5 Autominuten vom Flughafen entfernt liegt.
Wir, das sind 18 Personen vom Tauchverein TV Werne mit dem Ziel, die Unterwasserwelt von La Palma kennen zu lernen. Um 11 Uhr werden wir auf der Tauchbasis Buceo Sub von Jürgen und Manuela, den Basisinhabern, und ihrem Tauchguide Nils begrüßt. Sie informieren uns über alles Wissenswertes rund ums Tauchen auf La Palma. Jürgen erzählt uns, dass er - extra für uns – die nächste Woche keine weiteren Gäste angenommen hat, so dass wir uns besser auf der Basis ausbreiten können und er ganz Zeit für uns hat. Wir beschließen noch am gleichen Nachmittag unseren Checkdive zu machen. Dieser ist auf allen Basen der Welt Pflicht; - so hat die Tauchbasis die Möglichkeit, sich einen Überblick über den Leistungsstand ihrer Gäste zu machen. Schnell werden die drei gewahr, dass sie 15 gut ausgebildete Taucher vor sich haben. So können wir ab dem nächsten Morgen unsere Tauchgänge selber und alleine durchführen. Jürgen rät uns aber, bei dem einen oder anderen Tauchgang einen ortskundigen mit zu nehmen, so findet man dann auch die vielen Kleinigkeiten, welche einem sonst vielleicht verborgen bleiben. Unsere ersten Tauchgänge führen uns an den Monte Lava, El Canyon und zum Flughafentauchplatz La Bajita. Wir sehen die ganze Palette der kanarischen Unterwasserwelt; - Papageienfische, Muränen, Drückerfische, Schwärme von Goldstriemen, Octopuse, Grundeln und Drachenköpfe sind nur einige Arten, welche wir immer wieder in unsere Logbücher eintragen können. Die Begegnung mit einem Adlerrochen und der gelegentliche Kontakt mit großen Stachelrochen gehören zu den besonderen Highlights. Doch besonders die immer gute Sicht und die große Tauchplatzvielfalt haben es uns angetan.
Zu berücksichtigen ist, dass wir uns, je nach Neigung, immer in verschiedene Gruppen aufgeteilt und jeweils unterschiedliche Tauchspots angefahren haben. Wir hatten 5 Autos, so war das jederzeit möglich. Einzig die Fahrten zur Westküste und in den Süden, wurden in einer großen Gruppe durchgeführt.
1.Tag Do, 09.09. Ankunft – nachmittags Checktauchgang an Plätzen in der näheren Umgebung.
2.Tag Fr, 10.09. Tauchgänge in der näheren Umgebung, je nach Tauchgang des Vortages wurden die Plätze an diesem Tag getauscht.
3.Tag Sa, 11.09. Tauchgänge in der näheren Umgebung, je nach Tauchgang des Vortages wurden die Plätze an diesem Tag getauscht.
4.Tag So, 12.09. Gemeinsame Fahrt zur Westküste in den Ferienort Puerto Naos direkt am Strand von Puerto Naos. Besonderheiten: hier geht es in unmittelbarer Nähe (50-70m) am Strand direkt bis auf 600 m runter. Sepia und Octopuse waren die Highlights.
5.Tag Mo, 13.09. Tauchgänge in der näheren Umgebung, je nach Tauchgang der Vortage wurden die Plätze an diesem Vormittag getauscht. Stachelrochen und Adlerrochen waren die Highlights. Nachmittags kein TG, dafür einen Nachtauchgang. Der Nachttauchplatz am Flughafen ist für seine häufigen Stachelrochen Begegnungen, welche ihr Nachtlager aufschlagen, bekannt. Zwei Gruppen haben auch Stachelrochen gesehen. Eine Gruppe hatte einen jagenden Barracuda.
6.Tag Di, 14.09. Fahrt zur Südspitze; hier sind die beiden TP El Faro; 40 Steinkreuze auf 40 m, welche dort in Gedenken an 40 dort ermordeten jesuitischen Missionare erinnern soll. - Und Malpique der Tauchplatz mit dem Torbogen, welcher bis auf über 50 m runter geht (Steilwand). Neben tollem TP auch Begegnung mit einem Stachelrochen.
7.Tag Mi, 15.09. Vormittags hat der eine oder andere noch einen Tauchgang in der näheren Umgebung gemacht. Aber die meisten nutzen den Tag als Ruhe-/Dekompressionstag. Abends, gemeinsamer Abend mit den drei von der Tauchbasis in einer Pizzeria.
8.Tag Do, 16.09. Morgens um 10.30 Uhr Rückflug nach Münster/Osnabrück via Teneriffa. Rückfahrt vom Flughafen Münster mit dem Reisebus. Weitere Bilder findet man hier
Tauchen im Land der Tulpen und Windmühlen
Am vergangenen Wochenende starteten 23 Taucher der Tauchsportabteilung des TV Werne 03 zu seinem diesjährigen verlängerten Wochenendausflug. Der Ausflug führte die Taucher in das malerische Dörfchen Den Osse in Zeeland in den Niederlanden. Die Übernachtungen fanden in kleinen Blockhäusern auf einem Campingplatz statt. Zu den verschiedenen Tauchplätzen musste man allerdings noch ein paar Meter fahren. Geparkt wurde einfach vorm Deich. Nach dem Umziehen auf dem Parkplatz war man nach einer mehr oder weniger schwierigen Kletterpartie über den Deich in ein paar Minuten am Wasser. Und zu sehen gab es reichlich.
Unter Wasser begann der Tauchgang meist mit einer flachen Böschungszone, die mit Braun- und Grünalgen, insbesondere dem leuchtend grünen, japanischem Seetang bewachsen ist. Schon hier wimmelte es von kleinen Krebsen, Garnelen und kleineren Fischen, wie Grundeln und Petermännchen
Ab ca. 6 m beginnt eine Zone mit meist sandig, steinigem Grund. Hier finden sich kräftige bewachsene Steinformationen, die vielen Lebewesen als Unterschlupf dient. Hier sieht man auch schon mal etwas größere Fische und vor allem Hummer.
Es gibt einige Arten von Plattfischen, wie Scholle und Seezunge, kleinere Arten von heimischen Drachenköpfen und manchmal auch große Aale. Auf dem steinigen Grund finden sich neben Austern alle möglichen Arten von Muscheln und Schnecken. Ab ca. 10 m verschwindet das steinige Substrat unter einer dicken Schicht teils schlammigen Sedimentes. Hier dominieren die niederen Tiere wie Seesterne, Seescheiden, Schwämme und schöne teils stattliche Wachsrosen.
In der Vergangenheit war das Grevelinger Meer ein Meeresarm, das im Osten via Volkerak mit dem süßen Rhein-Maas-Wasser verbunden war und im Westen in die Nordsee mündete. Nachdem der Bau des Grevelinger Dammes 1964 fertig gestellt wurde, stand der Meeresarm nicht länger unter dem Einfluss des süßen Wassers. Nachdem 1971 der Brouwersdamm fertig gestellt und das Grevelinger Meer von der Nordsee abgetrennt wurde, entstand ein gezeitenloses Salzwasser mit einer Oberfläche von mehr als 108 qkm. Um einen genügend hohen Salzgehalt gewährleisten zu können, wurde 1978 eine Schleuse in den Brouwersdamm installiert und 1984 eine Hebeschleuse in den Grevelinger Damm. Da beschlossen wurde, dass das Grevelinger Meer ein Salzwasserbecken bleiben sollte und nur eine geringe Zufuhr von Süßwasser besteht, verspricht das Grevelinger Meer ein interessantes Tauchgebiet zu bleiben.
Es atmet Dich!
Mit einem Atemzug in die Tiefe. Schon vor über 2000 Jahren, zu Beginn der Tauchgeschichte, wurde die Technik des Apnoe- oder Freitauchens, also des Tauchens mit angehaltenem Atem eingesetzt. Oft war das Apnoetauchen der einzige Weg an Perlmuscheln, rote Korallen, Schwämme oder andere Meeresfrüchte zu kommen. Auch heute noch gibt es Regionen der Erde, wo auf diesem Wege das tägliche Brot verdient wird.
Doch in Werne standen weder Perlen, noch Korallen auf dem Programm, sondern vielmehr der Spaß am Tauchen und das Angebot einmal ganz andere Seiten des Tauchens zu erfahren. Nachdem bereits schon im letzten Jahr der erste Schnupper-Apnoelehrgang stattgefunden hatte, sollte es in diesem Jahr wesentlich umfangreicher werden.
Hierzu wurde Apnoetauchlehrer Jürgen Herb eingeladen, 14 apnoeinteressierte in die Welt des Freitauchens abtauchen zu lassen.
Der Lehrgang bestand aus vier Stunden theoretischem und etwa 11 Stunden praktischem Unterricht verteil auf zwei Wochenenden. Im theoretischen Teil ging es vor allem um Ausrüstungsgegenstände, Sicherung des Tauchpartners, Atemtechniken und Tauchtechniken in Bezug auf Wasserwiderstand und Luftverbrauch. Im Anschluss begann die Phase der Entspannung, denn nur wer wirklich entspannt und ruhig ist, wird in der Lage sein wenig Sauerstoff im Körper zu verbrauchen und dadurch lange Tauchzeiten mit nur einem Atemzug zu erreichen. Mit verschiedenen Techniken kann dieser Zustand erreicht werden. Hierzu gehörten Elemente aus der Yogalehre genauso, wie spezielle Gymnastik und Dehnübungen, für Muskulatur und Lunge.
Als es dann ins Wasser ging, war bei allen Teilnehmern die Freude groß; das „Quälen“ hatte sich gelohnt. Alle Teilnehmer konnten eine deutliche Verlängerung ihrer bisher aufgestellten Apnoezeiten erreichen. Wobei hier die Bestzeit deutlich über 3 Minuten lag. Zum Schluss gab es noch ein Streckentauchen, bei dem im Durchschnitt eine Strecke von 50 m getaucht wurde. Ein besonderer Dank für diesen gelungenen Tag gilt Herrn Norbert Rother, der seine Räume für Entspannungszwecke, und der Badleitung, die ebenfalls einen Schulungsraum zur Verfügung gestellt hat.
Gelungenes Antauchen
Am 8. und 9.05.04 veranstaltete die Tauchabteilung des TV Werne ihr jährliches Antauchen im Speicherbecken in Geeste. Wie immer wurde diese Gelegenheit von beinahe 40 langjährigen Mitgliedern, mitfahrenden Familien aber auch Anfängern, für den ersten Tauchgang der neuen Saison genutzt. Vor allem diese konnten nun, die in den kalten Wintermonaten erlernte Theorie in die Tat umsetzen und bei guten Sichtweiten unter der Oberfläche ihre ersten Erfahrungen im Freigewässer sammeln. Aber auch die erfahrenen Taucher kamen bei diesen Bedingungen und einem Besuch an einem versenkten Segelboot, einer Badezimmereinrichtung, der Tauchplattform oder der Begegnung mit einem kapitalen Hecht voll auf ihre Kosten. Diese Aussichten machte das, mit 10°C relativ kalte Wasser, beinahe vergessen. Dank der freundlichen Unterstützung des ansässigen Tauchclubs „Hydra“ konnten die geleerten Pressluftflaschen noch am Samstagabend gefüllt werden und so war ein weiterer Tauchgang am Sonntagvormittag möglich.
Der Samstagabend im Gästehaus unterhalb der Deichkrone des Speicherbeckens bot sich die Gelegenheit für eine gemeinsame Runde im gemütlichen Umfeld, bei der sowohl Erinnerungen aber auch Ideen für die neue Saison ausgetauscht wurden. Die Versorgung mit Frühstück, Mittag- und Abendessen wurde durch das eigene Sozialteam, das für die gesamte Organisation zuständig war, sichergestellt. Bevor sich die fröhliche Gemeinschaft, am Sonntagnachmittag auf den Heimweg nach Werne begab, wurde gegrillt und der letzte Tauchgang in den Logbüchern der Taucher vermerkt. Eine äußerst positive Überraschung bereitete den Tauchern an diesem gelungenen Wochenende das Wetter, das entgegen aller Erwartungen zwei regenfreie und sonnige Tage präsentierte.
Auf den Spuren neuer Lerntechniken: „Gemeinsam gebüffelt“
Jugendliche und Erwachsene erlernen die Grundlagen des Tauchsports
Nachdem der Informationsabend der Sporttaucher des TV Werne 03 im Solebad guten Anklang gefunden hatte, sind die Ausbilder mit einer großen Teilnehmerzahl für den Grundtauchschein bzw. Bronze-Tauchschein nach CMAS, in die theoretische und praktische Ausbildung gestartet.
An drei Samstagen wurde im März gebüffelt bis die Luft zum Zerschneiden war. In den heoriestunden sprach man über die Grundlagen des Tauchsports, wobei die Themen Physik, Medizin, Ausrüstung, Organisation und Sicherheit Hauptprogramm waren. Zum guten Schluss wurde dann am 28. März die Theorieprüfung geschrieben.
Weiter geht es mit der praktischen Ausbildung sonntags im Hallenbad. Bis zum Sommer sollten dann alle Aspiranten soweit sein, das die Freigewässertauchgänge stattfinden können.
Ein besonderer Event lässt schon auf sich warten. Am 08./09. Mai 04 fahren die Taucher wieder ins “Haus des Gastes“ nach Lingen, um dort die Saison "anzutauchen".
März 2004
Wir werden Dich nie vergessen...
Einen äußerst schmerzlichen Verlust hatten die Taucher des TV Werne 03 in den vergangenen Wochen zu verzeichnen. Im März 2004 verstarb nach langer schwerer Krankheit im Alter von knapp 55 Jahren der Tauchlehrer und erste Vorsitzende des Vereins, Wolfgang Overbeck.
Wolfgang war nicht nur ein exzellenter Taucher, sondern auch ein Sportler für den nicht nur der Sport im Vordergrund stand, sondern auch der Mensch, der diesen Sport ausübt. Bis an die Grenzen seiner physischen Belastung widmete er oft seine Zeit und bildete Taucher aus oder kümmerte sich um das Wohlergehen der Vereinsmitglieder.
Doch wer war Wolfgang Overbeck?
1965 hat Wolfgang Overbeck das Tauchen bei der DLRG gelernt. Danach war er lange Jahre in der Ausbildung und im Wettkampfsport für die DLRG tätig. Am 17.03.1982 gründete er mit einigen anderen Tauchkollegen die Tauchsportabteilung des TV Werne 03.
Hier hat er mit der Zeit die Brevetierungen des VDST erworben und war seit dem 24.04.1998 als Tauchlehrer tätig. Im Vorstand der Abteilung war Wolfgang Overbeck über 10 Jahre, davon mehr als dreiviertel dieser Zeit, als 1. Vorsitzender.
Nach über 700 Tauchgängen, die er mit vielen Mitgliedern der Tauchsportabteilung des TV Werne 03 verbracht hat, bleibt nun nur die Erinnerung an einen guten Freund und wunderbaren Tauchlehrer...